1. Mainzer Minigolf-Club e.V. 1964

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Endstation Halbfinale

Schade – mit einer 4:6-Niederlage gegen Sebastian Heine (Dormagen-Brechten) musste Lukas Neumann im Halbfinale des Filzmasters in Olching die Segel streichen. Im kleinen Finale gegen den Neu-Hardenberger Yannick Müller zog er dann ebenfalls mit 2:6 den Kürzeren, musste also mit der „Holzmedaille“ zufrieden sein..

Gegen Heine lag der Mainzer schnell, genauer gesagt nach drei gespielten Bahnen, mit 0:2 hinten, konnte aber nach Bahn sechs wieder ausgleichen. Zwei weitere Bahngewinne auf Bahn 12 und 14 brachten Heine wieder deutlich in Front. Neumann konnte zwar noch einmal verkürzen, musste aber eine Bahn später wieder einem Rückstand von zwei Bahnen hinterher laufen. Dasselbe Spiel wiederholte sich nochmals, Lukas Neumann verkürzte an Bahn 17 auf 4:5, Heine sicherte sich an der Schlussbahn den 6:4-Sieg.

Projekt Titelverteidigung kann beginnen

Mit einem (kleinen) blauen Auge hat das MGC-Team die Qualifikationsrunde zum nächsten DMV-Pokal überstanden. Das Etappenziel selbst war nie in Gefahr, denn von den gemeldeten sechs Teams erreichten vier die erste Pokalrunde. Allerdings musste man dem MGC Ludwigshafen den Tagessieg überlassen. Gewertet wurde nach einem bereits bei verschiedenen Wettbewerben erprobten Punktesystem, bei dem jeder Akteur Punkte gegen seine direkten Konkurrenten sammeln kann. Der Gesamtvergleich mit dem MGC Ludwigshafen ging recht deutlich mit 104:87 an die Pfälzer, eine schwache zweite Runde des MGC-Teams sorgte für diese kleine Überraschung. Für Mainz spielten Roman Kobisch (68 Schläge), Alice Kobisch (68), Silvio Krauss (64) und Miro Stoparic (73). Das beste Gesamtergebnis erzielte der Ludwigshafener Stefan Ulrich mit 63 Schlägen.

Beim gleichzeitig ausgetragenen Rheinland-Pfalz-Cup belegte das erste MGC-Team folgerichtig ebenfalls Platz zwei hinter Ludwigshafen. Hier wurden die Punkte für jeden Durchgang teamweise vergeben, Ludwigshafen kam auf 40 Punkte, Mainz 1 auf 38. Sehr erfreulich der dritte Rang durch Mainz 2 (René Dippelhofer 70 Schläge, Ralf Fischbach 84, Gerhard Caspar 85, Thomas Schiebel 79) mit am Ende 26 Punkten.

Filzgolf-Masters, MRP-Pokal, DMV-Pokal Qualifikationsrunde …

… zwei Schauplätze, drei Wettbewerbe – es ist nicht gerade wenig los auf den süddeutschen Minigolfplätzen am Wahlsonntag. Während nur zwei MGC-Akteure beim 9. Schöller-Filzgolfmasters in Olching an den Start gingen, sind beim MRP-Pokal in Mannheim acht Mainzer*innen dabei.

In Olching sind mit Lukas Neumann und Robin Dickes die beiden nordrhein-westfälischen Mainzer am Start. Ersterer überstand die Vorrunde ganz locker mit jeweils zwei Siegen gegen Tobias Schwarz und Bernd Weber. Für Robin Dickes lief es nichts so gut, mit lediglich einem Sieg gegen Theo Kronschnabl kam für den Ex-Neheimer das Aus nach der Vorrunde.

In der ersten Finalrunde, die bereits am Samstag ausgetragen wurde, erwies sich Luis Buchwieser beim 2:6 als nicht stark genug, um Nationalspieler Lukas Neumann in Verlegenheit zu bringen. Im Achtelfinale wartete mit dem Niendorfer Martin Stöckle der erste „Hochkaräter“, dem Lukas aber ebenfalls mit 6:4 das Nachsehen gab. Wenig Mühe hatte der Mainzer anschließend beim 8:1 gegen Raphael Hintermeier. Im Halbfinale wartet nun der Brechtener Sebastian Heine, der Neumann vor die bislang schwierigste Prüfung stellen dürfte. Die Berichterstattung vom Halbfinale wird ein bisschen weiter oben fortgesetzt.

In Mannheim wird erstmals der MRP-Pokal für rheinland-pfälzische Clubmannschaften ausgetragen. Gleichzeitig findet dort die Qualifikationsrunde für den nächsten DMV-Pokalwettbewerb statt. Der MGC Mainz als DMV-Pokal-Titelverteidiger geht in diese beiden Wettbewerbe mit Alice und Roman Kobisch, Silvio Krauss und Miro Stoparic. Ein schlagkräftiges Team, das aber vom MGC Ludwigshafen (Stefan Ulrich, Luca Hook, Robert Hahn, Frank Bonenberger) sicher stark gefordert wird. Neben diesen beiden Teams sind der BGC Rodalben, der MGC Mannheim, MSV Bad Kreuznach und MGC Traben-Trarbach am Start. Als zweites MGC-Team im MRP-Pokal starten René Dippelhofer, Ralf Fischbach, Gerhard Caspar und Thomas Schiebel. Live-Berichte folgen …

Die neuen Schlagzeilen sind da!

Auch diesmal hat unsere VZ-Redaktion mit Hilfe vieler Autoren ganze Arbeit geleistet und eine mit 70 Seiten prallvolle „Schlagzeilen“-Ausgabe erstellt. Vielen Dank an Bernd und Petra für die oft ziemlich aufreibende Arbeit!

Durch einen Klick auf das Bild gelangt ihr zur Online-Ausgabe.

Senioren-Cup zurück in Rheinland-Pfalz

Eigentlich hatte niemand mit einem anderen Ausgang des Senioren-Cups im Hartenbergpark gerechnet. Die „Nationalspielerauswahl“ aus Rheinland-Pfalz war zu stark für die sieben weiteren Länderteams, so dass am Ende ein ungefährdeter Sieg des Gastgebers mit einem Vorsprung von 29 Schlägen auf Titelverteidiger Nordrhein-Westafalen zu Buche stand.

Eindrücke vom ersten Wettkampftag

Die Überlegenheit des rheinland-pfälzischen Teams (Patrick Beringhausen, Petra Szablikowski, Robert Hahn, Alice Kobisch, Torsten Schück, Roman Kobisch, Markus Janßen) wurde auch dadurch deutlich, dass es dem NRW-Team erst im letzten von acht Durchgängen gelang, eine Runde gegen den Gastgeber zu gewinnen.

Kleine Schwächen im Team konnten die Mitspieler*innen jederzeit kompensieren und den Vorsprung bis auf 33 Schläge nach Runde sieben ausbauen. Großen Anteil daran hatten Alice und Roman Kobisch, die auf den Betonbahnen mit jeweils 22 Schlägen nur knapp den Platzrekord verpassten. Folgerichtig entschieden beide auch die Einzelkonkurrenzen für sich. Alice siegte bei den Seniorinnen mit insgesamt 194 Schlägen (108 auf Beton, 86 auf Eternit) mit deutlichem Abstand vor Nicole Warnecke (213) und Alexandra von dem Knesebeck (214, beide Niedersachsen/Bremen). Platz 12 ging an Petra Szablikowski.

Bei den Männern ging es knapper zu, Roman Kobisch benötigte 191 Schläge (104/87), sein schärfster Konkurrent Michael Neuland (NRW) kam auf 193, der Drittplatzierte Robert Hahn auf 195 Zähler. Markus Janßen (im Video beim Matchball) auf Rang acht, Torsten Schück auf dem 14. und Patrick Beringhausen auf dem 17. Platz komplettierten das Rheinland-Pfalz-Team.

 

Rheinland-Pfalz-Team in der Favoritenrolle

Wenn am Freitagmorgen der im Zweijahres-Rhythmus ausgetragene Senioren-Cup der Minigolfer auf den Anlagen im Hartenbergpark startet, geht das rheinland-pfälzische Team als klarer Favorit ins Rennen. In der Landesauswahl stehen nicht weniger als fünf aktuelle Nationalspieler, vier davon stellt allein der gastgebende MGC Mainz. Ausgestattet mit dem unzweifelhaft vorhandenen Heimvorteil geht das Team hochmotiviert und selbstbewusst an den Start. Nachdem man bei der vorigen Auflage des Cups 2019 in Berlin-Tempelhof mit Platz drei hinter Nordrhein-Westfalen und Berlin-Brandenburg zufrieden sein musste, soll diesmal der Cup wieder „nach Hause“ geholt werden, wie schon in den Jahren 2015 und 2017.

Für Rheinland-Pfalz spielen Patrick Beringhausen, Alice und Roman Kobisch, Markus Janßen, Petra Szablikowski und Torsten Schück (alle MGC Mainz) sowie Robert Hahn (MGC Ludwigshafen). In diesem Jahr wurde der Austragungsmodus leicht geändert. Anstelle der vorher praktizierten Auswechsel-Regelung werden diesmal alle sieben Akteure gewertet, wobei das schlechteste Resultat pro Geschlecht jeweils gestrichen wird. Ob sich dadurch neue Konstellationen ergeben, bleibt abzuwarten. Stärkste Konkurrenten im Kampf um die Medaillen dürften auch diesmal Nordrhein-Westfalen und Berlin sein, alle weiteren Teams sollten über die Außenseiterrolle nicht hinauskommen. Aber trotz Heimvorteil und Papierform muss natürlich auch der Gastgeber erstmal voll konzentriert spielen, ohne die Qualität der gegnerischen Teams zu unterschätzen.

Erfolgreicher Ausflug nach Bad Kreuznach

Sechs Mainzer Teilnehmer*innen holen drei erste, einen zweiten und einen dritten Rang beim Freundschaftsturnier in Bad Kreuznach, das kann sich sehen lassen.

Einzelsiege gingen an Anja Schray (Seniorinnen AK1) und Ralf Fischbach (Senioren AK1), hier belegte Thomas Schiebel den zweiten Rang. Bei den Senioren der AK2 schließlich landete Gerhard Caspar auf Rang drei.

Den dritten Sieg holte das Vierer-Team, in dem neben Gerhard, Ralf und Thomas noch Marcel Becker spielte, der damit zum ersten Turniersieg seiner noch jungen Laufbahn kam. Ein Schlag weniger als für den favorisierten Heimverein wurde am Ende für das MGC-Team notiert, womit einmal mehr das Sprichwort vom guten Springpferd passt.

 

Da ist das Ding!

Der siebte Streich ist gelungen, das Team des 1. MGC Mainz holte zum siebten Mal den DMV-Pokal, eine wahrhaft stolze Bilanz! Der Sieg gegen den MGC Dormagen-Brechten kam aber erst nach hartem Kampf zustande, lange Zeit konnten die Westfalen berechtigte Hoffnung auf ihren ersten Pokalcoup hegen.

Chronologisch: Folgende Spielpaarungen gingen an den Start (Do-Br zuerst genannt): Patrick Bothmann – Reto Sommer; Sebastian Heine – Steffi Blendermann; Dennis Kapke – Roman Kobisch; Vanessa Peucker  – Silvio Krauss; Michael Neuland – Marcel Noack.

Nach Runde eins hätte der Pokalsieger Dormagen-Brechten geheißen. Reto und Silvio lagen vorne, Steffi, Roman und Marcel mehr oder weniger deutlich zurück. Auch nach der zweiten Runde das selbe Bild. Reto spielte eine 24 und sicherte damit bei 11 Schlägen Vorsprung praktisch die ersten beiden Punkte. Steffi rückte näher an Sebastian Heine heran, lag aber nach wie vor hinten. Romans Partie war zugunsten seines Gegners Dennis Kapke vorentschieden, Kapke spielte zweimal 26 und lag damit um 10 Schläge vor Roman. Beinahe ebenso deutlich führte Silvio gegen Vanessa Peucker, sein Vorsprung betrug beruhigende sieben Zähler. 4:4 also nach vier Spielen, doch Marcel lag gegen Michael Neuland vier Schläge zurück. 

In Runde drei änderte sich erstmal nichts, der Zwischenstand von 4:4 hatte nach Beendigung der ersten vier Spiele weiterhin Bestand. Alles kam also auf die Partie zwischen Marcel und Michael Neuland an. Bei Neuland, der die beiden ersten Runden mit 28 und 27 absolviert hatte, lief nicht mehr viel zusammen, so dass Marcel Noack Punkt um Punkt aufholen konnte und Mitte der Runde erstmals in Führung gehen konnte. Bis zum erfolgreich versenkten Matchball baute der Mainzer seinen Vorsprung auf schließlich vier Zähler aus, konnte also den vorherigen Rückstand quasi „spiegeln“. Dementsprechend groß war der Jubel beim MGC-Team, gecoacht von Michael Bamberg und der verletzungsbedingt verhinderten Alice Kobisch, nach eben diesem Matchball zum siebten MGC-Pokalsieg in der Geschichte dieses Wettbewerbs.

MGC-Team im Endspiel um DMV-Pokal

Das war ein hartes Stück Arbeit für das Team des DMV-Pokalverteidigers! Während der andere Bundesligist im Final Four-Turnier, der MGC Dormagen-Brechten, dem Zweitligisten aus Ludwigshafen beim 10:0-Sieg keine Chance ließ, war die Partie des 1. MGC Mainz gegen den MSC Bensheim-Auerbach bis kurz vor Ende der drei Durchgänge noch völlig offen.

Nach zwei Runden lag Steffi Blendermann gegen Tom van Diejen vorentscheidend 68:59 zurück. Die Partien von Marcel Noack gegen Levi Tritsch und Reto Sommer gegen Hans-Peter Fritsch waren zugunsten der Mainzer entschieden, beide hatten nach diesen beiden Runden komfortable 20 Schläge Vorsprung auf ihre Bensheimer Komkurrenten. Offen waren die Spiele zwischen Silvio Krauss und Thomas Giebenhain, hier stand es 59:61 für Krauss, und Roman Kobisch gegen Jörg Weirich beim Stand von 60:60. Im MGC-Lager kam jedoch zu keiner Zeit Hektik auf, man spielte solide weiter. Steffi Blendermann kassierte zwar die sich schon nach der ersten Runde abzeichnende Niederlage (97:91), doch ihre Teamkollegen legten sich im dritten Durchgang noch einmal mächtig ins Zeug. Die Entscheidung fiel in der zweiten Partie, in der Roman Kobisch sein konstantes Spiel fortsetzte, während sein Gegner Weirich den schweren Filzbahnen Tribut zollen musste – aus dem Gleichstand nach zwei Runden wurde ein Sieg des Mainzers mit schließlich 12 Schlägen Vorsprung (89:101).

Der Punktverlust von Silvio Krauss, der trotz einer 27 zulassen musste, dass Thomas Giebenhain mit einer 25 (86:86) gleichzog, war damit unbedeutend, da Marcel Noack und Reto Sommer ihre Spiele locker mit 78:104 und 85:113 nach Hause brachten.

Mann des Tages im MGC-Team war Marcel Noack, der seiner 25 zum Auftakt gleich noch eine 23 folgen ließ und erst, den sicheren Sieg seiner Partie vor Augen, in Runde drei mit 30 Schlägen ein „normales“ Resultat folgen ließ.